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  • Writer's pictureHenning Berz

alternative Krebstherapien

Updated: 4 days ago

Ich hatte bereits in dem Artikel Ivermectin und Fenbendazole - neue Wunderwaffen gegen Krebs? zwei Medikamente vorgestellt, die sehr positive Wirkung gegen Krebs zeigen. In diesem Beitrag möchte ich Ihnen weitere Ansätze nahe bringen auf die ich seit Beginn meiner intensiven Recherchen im Jahr 2022 gestoßen bin.


Es geht mir darum, hier die Ansätze kurz vorzustellen die Sie anregen kann, weiter Recherchen selbst durchzuführen.


1 - Dostarlimab, a monoclonal antibody


Durchbruch in der Krebsforschung gelungen? Behandlung ohne OP und Chemo und ohne jegliche Nebenwirkung. 12 Patienten teilgenommen - 12 vollständig geheilt nach 6 Monaten. Ergebnisse publiziert in renommierter Fachzeitschrift

Dostarlimab, ein monoklonaler Antikörper, der auf den PD-1-Rezeptor abzielt, hat vielversprechende Ergebnisse in der Krebsbehandlung gezeigt, insbesondere bei Patienten mit Mikrosatelliteninstabilität (MSI) oder defizienter Mismatch-Reparatur (dMMR) bei lokal fortgeschrittenem Rektumkarzinom. Eine kürzlich durchgeführte Phase-II-Studie, die auf der ASCO-Jahrestagung 2022 präsentiert und im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde, zeigte eine 100%ige klinische komplette Remissionsrate (cCR) bei den ersten 14 Patienten, die mit Dostarlimab behandelt wurden. Diese Patienten benötigten während des Nachbeobachtungszeitraums keine zusätzliche Chemotherapie, Strahlentherapie oder Operation.


In dieser Studie erhielten die Patienten Dostarlimab alle drei Wochen über sechs Monate. Die Kriterien für eine cCR umfassten das Fehlen von Tumorresten bei digitalen rektalen Untersuchungen, endoskopischen Auswertungen und rektalen MRTs. Die mittlere Nachbeobachtungszeit betrug 6,8 Monate, wobei einige Patienten fast zwei Jahre nachverfolgt wurden. Wichtig ist, dass keine Nebenwirkungen vom Grad 3 oder 4 berichtet wurden und bisher keine Krankheitsrückfälle beobachtet wurden​.


Hier wird die Studie kurz im Video vorgestellt



Dostarlimab wirkt also nicht direkt auf die Krebszellen, um beispielsweise ihre Energiezufuhr zu blockieren. Stattdessen aktiviert es das körpereigene Immunsystem, insbesondere die sogenannten Killerzellen wie CD8+ T-Lymphozyten, um die Krebszellen zu erkennen und zu zerstören. Durch die Blockade des PD-1-Rezeptors wird die Immunantwort verstärkt, was zu einer gezielteren Bekämpfung der Tumorzellen führen kann. Dieser Mechanismus zielt darauf ab, die körpereigene Immunabwehr zu stärken und sie gegen den Tumor zu mobilisieren, anstatt direkt in den Stoffwechsel der Krebszellen einzugreifen.


Dostarlimab wirkt nicht gegen alle Krebsarten, sondern zeigt insbesondere Wirksamkeit bei Tumoren mit Mikrosatelliteninstabilität (MSI) oder defizienter Mismatch-Reparatur (dMMR). Diese genetischen Merkmale sind in einer Reihe von Krebsarten zu finden, darunter:


  1. Rektumkarzinom: Wie in der Phase-II-Studie gezeigt, erzielte Dostarlimab bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem dMMR-Rektumkarzinom eine 100%ige klinische komplette Remissionsrate​ 

  2. Endometriumkarzinom: Dostarlimab ist bereits von der FDA für die Behandlung von fortgeschrittenem oder rezidiviertem Endometriumkarzinom zugelassen, das MSI-H (hohe Mikrosatelliteninstabilität) oder dMMR aufweist und auf vorherige Therapien nicht angesprochen hat​ 

  3. Andere solide Tumoren: Es gibt Hinweise darauf, dass Dostarlimab auch bei anderen soliden Tumoren mit MSI-H oder dMMR wirksam sein könnte. Dies umfasst möglicherweise Tumoren wie Magen-, Pankreas- und Prostatakrebs​ 



2 - Ingwer und Curcuma


Dr. William Makis (Radiologist, Oncologist, Cancer Researcher, Author of 100+ publications) stellt den aktuellen Forschungsstand zu Ingwer und Kurkuma dar.


Ingwer besitzt starke Anti-Krebs-Eigenschaften durch über 400 bioaktive Verbindungen wie Gingerole, Shogaole, Paradole und Zingeron.


  • Diese Verbindungen wirken antioxidativ, entzündungshemmend und krebsvorbeugend.

  • Ingwer kann das Wachstum von Prostata- und Darmkrebs verhindern und Krebszellen zum Absterben bringen.

  • Er hemmt die Proliferation von Krebszellen und die Bildung von Krebsstammzellen, was Rückfälle und Metastasen verhindert.

  • Ingwer schützt das Herz, die Leber und die Nieren vor Schäden durch Chemotherapie und reduziert chemotherapieinduzierte Übelkeit.

  • Studien zeigen, dass Ingwer bei richtiger Anwendung keine signifikanten toxischen Effekte auf normale Zellen hat.

  • Kombinationen aus frischem und getrocknetem Ingwer bieten maximalen Nutzen gegen Krebs.


Curcumin ist ein Polyphenol aus Kurkuma, zeigt starke Anti-Krebs-Eigenschaften. Curcumin kann auch durch den Verzehr von frischem Kurkuma aufgenommen werden, allerdings ist die Bioverfügbarkeit von Curcumin aus frischem Kurkuma geringer im Vergleich zu konzentrierten Formen wie Curcumin-Extrakt oder Nanocurcumin.


  • Es wirkt krebspräventiv, antioxidativ, entzündungshemmend und immunmodulatorisch.

  • Curcumin hemmt das Wachstum von Krebszellen, fördert Apoptose und Autophagie und blockiert die Angiogenese.

  • Es unterdrückt die Metastasierung und reguliert Tumorsuppressoren wie p53 und PTEN.

  • Curcumin moduliert auch microRNAs und wirkt gegen DNA-Schäden.

  • Verbesserte Bioverfügbarkeit durch Nanocurcumin und Kombination mit Piperin.

  • Relevant für die Behandlung von Turbo-Krebs nach mRNA-Impfungen durch Bindung an das Spike-Protein und andere Mechanismen.

  • Sicher bei hohen Dosen bis zu 12g/Tag ohne Toxizität.


Bharat Aggarwall, Professor für Krebsmedizin in Houston, Texas, kennt keinen Krebs den Curcumin nicht bekämpfen könnte, wie er in einer Reportage berichtet.






Oregano Öl




Oregano Öl, das aus den Blättern und Blüten des Oregano-Krauts (Origanum vulgare) gewonnen wird, hat eine Vielzahl von gesundheitsfördernden Eigenschaften. Hier sind einige der wichtigsten Wirkungen von Oreganoöl:


  1. Antimikrobielle Wirkung: Oreganoöl enthält Carvacrol und Thymol, zwei starke phenolische Verbindungen, die antimikrobielle Eigenschaften besitzen. Sie können das Wachstum von Bakterien, Pilzen und Viren hemmen -> kann als Alternative zum Antiobiotikum genommen werden

  2. Entzündungshemmende Eigenschaften: Carvacrol und Thymol wirken auch entzündungshemmend, indem sie proinflammatorische Zytokine reduzieren und antioxidative Mechanismen im Körper unterstützen .

  3. Antioxidative Wirkung: Die antioxidativen Eigenschaften von Oreganoöl helfen, freie Radikale zu neutralisieren und Zellschäden zu verhindern, die zu chronischen Krankheiten und Alterungsprozessen beitragen können .

  4. Verdauungsförderung: Oreganoöl kann die Verdauung verbessern, indem es die Produktion von Verdauungsenzymen anregt und gegen pathogene Bakterien im Darm wirkt, was zu einer besseren Nährstoffaufnahme führt .

  5. Schmerzlinderung: Es gibt Hinweise darauf, dass Oreganoöl Schmerzen lindern kann, indem es die Schmerzrezeptoren im Körper beeinflusst und entzündungshemmend wirkt .

  6. Krebsprävention: Einige Studien deuten darauf hin, dass die antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften von Oreganoöl potenziell krebshemmende Wirkungen haben könnten. Carvacrol hat in Labortests gezeigt, dass es das Wachstum von Krebszellen hemmen und Apoptose (programmierten Zelltod) induzieren kann


Anwendungshinweise:

  • Intern: Oreganoöl sollte verdünnt eingenommen werden, da es sehr stark ist. Oft wird empfohlen, es mit einem Trägeröl wie Olivenöl zu mischen.



  • Extern: Zur äußerlichen Anwendung kann Oreganoöl auf die Haut aufgetragen werden, sollte aber ebenfalls verdünnt werden, um Hautirritationen zu vermeiden.


Vitamin B17 und Aprikosenkerne


Vitamin B17, auch bekannt als Amygdalin oder Laetril, ist eine Substanz, die in Aprikosenkernen und einigen anderen Pflanzen vorkommt.



Was ist Vitamin B17?


  • Amygdalin: Ein natürlich vorkommendes Glycosid, das in den Kernen von Aprikosen sowie in anderen Früchten wie Pfirsichen, Kirschen und Mandeln gefunden wird.


  • Laetril: Eine modifizierte Form von Amygdalin, die als alternative Krebsbehandlung vermarktet wird.


Hypothetische Anti-Krebs-Wirkung


  • Mechanismus: Es wird behauptet, dass Vitamin B17 Krebszellen abtötet, indem es Cyanid freisetzt, eine giftige Substanz. Die Theorie besagt, dass das Enzym Beta-Glucosidase, das in größeren Mengen in Krebszellen vorkommt, Amygdalin spaltet und Cyanid freisetzt, welches die Krebszellen angreift.


Risiken und Nebenwirkungen


  • Cyanidvergiftung: Der Verzehr großer Mengen von Aprikosenkernen oder Amygdalin-Präparaten kann zu einer Cyanidvergiftung führen, die Symptome wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel verursachen kann.


Wenn Sie das reinste Vitamin B17 möchten, kaufen Sie frische Aprikosen und knacken Sie die Kerne, um an die Samen zu gelangen.


Wien auch hier hat Dr. William Makis sich die Evidenz zu Aprikosensamen angeschaut:




Eine kurze Übersicht über die jüngste Wissenschaft und Kontroversen rund um Amygdalin, Laetrile, Vitamin B17 - 20+ zitierte Studien


  • Nährstoffreich: Aprikosen und Aprikosenkerne sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Polyphenolen, Flavonoiden, Phenolsäuren und Carotinoiden, von denen viele krebsbekämpfende Eigenschaften haben.


  • Anti-Krebs-Mechanismen: Zahlreiche Studien, sowohl in vitro als auch in vivo, zeigen verschiedene Anti-Krebs-Mechanismen für Formulierungen aus Aprikosenfruchtextrakt oder Aprikosensamenextrakt bzw. Amygdalin, das in Aprikosenkernen enthalten ist. Diese Mechanismen umfassen:

  • Antioxidativ

  • Anti-proliferativ

  • Pro-apoptotisch

  • Erhöhte Zytotoxizität

  • Induzierung von Zellzyklus-Arrest

  • Hemmung der Angiogenese


  • Wirkung auf verschiedene Krebsarten: Anti-Krebs-Effekte wurden bei Brustkrebs, Lungenkrebs, Darmkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Leukämie und weiteren Krebsarten nachgewiesen.


  • Kontroverse um Laetrile/Vitamin B17: Die Kontroverse um Laetrile oder Vitamin B17 scheint nur eine Ablenkung zu sein. Die Anti-Krebs-Vorteile liegen in den Aprikosen und Aprikosenkernen, die Amygdalin enthalten.


  • Warnungen und Rückrufe: Health Canada hat 2017 vor Cyanidvergiftungen durch bittere Aprikosenkerne gewarnt und 2021 sieben Produkte wegen des Risikos von Cyanidvergiftungen zurückgerufen. Bisher gibt es jedoch keine gemeldeten Krankheitsfälle durch Aprikosenkerne.


  • Regulatorische Maßnahmen und Kritik: Es gab auch Razzien in New York und Brisbane, Australien, gegen Verkäufer von Aprikosenkernen oder Amygdalin-Produkten, was als missbräuchliches Verhalten zum Schutz eines großen Pharma-Krebsmedikamentenkartells kritisiert wird.


Fazit: Bioaktive Verbindungen in Aprikosen und Aprikosenkernen sind ein wichtiger Bestandteil jeder alternativen Krebstherapiestrategie und stellen eine sinnvolle Ergänzung dar, ohne dass daran etwas Kontroverses ist.


Und noch ein letzter Beitrag:






Soursop oder auf Deutsch "Graviola" oder "Stachelannone"




Herkunft und Verbreitung


Graviola (Annona muricata) ist ein immergrüner Baum, der ursprünglich aus den tropischen Regionen Amerikas stammt, insbesondere aus dem Amazonasgebiet. Er wächst heute in vielen tropischen Gebieten der Welt, einschließlich Teilen von Afrika, Südostasien und der Karibik.


Verzehr


  • Früchte: Die Frucht der Graviola ist groß, herzförmig und hat eine stachelige grüne Schale. Das weiße Fruchtfleisch ist süß und saftig, mit einem Geschmack, der an eine Mischung aus Erdbeere und Ananas erinnert.


  • Verzehrmöglichkeiten:

  • Roh: Das Fruchtfleisch kann direkt aus der Frucht gegessen werden.

  • Saft: Graviola-Saft ist in vielen tropischen Ländern ein beliebtes Getränk.

  • Smoothies: Das Fruchtfleisch wird oft in Smoothies verwendet.

  • Süßspeisen: Graviola kann in Desserts wie Eiscreme oder Sorbet verwendet werden.


Anti-Krebs-Wirkung


  • Traditionelle Nutzung: In der traditionellen Medizin verschiedener Kulturen wird Graviola seit langem für ihre gesundheitlichen Vorteile verwendet, einschließlich ihrer potenziellen anti-Krebs-Wirkung.


  • Wissenschaftliche Studien:

  • In-vitro- und In-vivo-Studien: Einige Laborstudien haben gezeigt, dass Graviola-Extrakte krebsbekämpfende Eigenschaften haben können. Diese Studien deuten darauf hin, dass Graviola-Verbindungen das Wachstum von Krebszellen hemmen und den Zelltod (Apoptose) induzieren können.

  • Mechanismen: Die potenziellen anti-Krebs-Effekte werden auf die Anwesenheit von Acetogeninen zurückgeführt, eine Gruppe von bioaktiven Verbindungen, die in Graviola gefunden werden. Diese können die ATP-Produktion in Krebszellen hemmen und so ihr Wachstum und ihre Ausbreitung verhindern.

  • Klinische Beweise: Trotz der vielversprechenden Laborergebnisse gibt es derzeit keine ausreichenden klinischen Studien am Menschen, die die Wirksamkeit und Sicherheit von Graviola als Krebsbehandlung bestätigen.



Dandelion - Löwenzahn


Auch zum Thema Löwenzahn und Krebs gibt es seit 2020 zahlreiche neue Erkenntnisse über die Dr. Makis berichtet. In seinem Twitterbeitrag überprüft er acht Schlüsselstudien, die sich intensiv mit diesem Thema beschäftigen, wobei es in den letzten vier Jahren über zwei Dutzend Studien gab.




Löwenzahn, ein essbares Gewächs, das aus dem Griechischen „taraxis“ (Entzündung) und „akeomai“ (heilen) abgeleitet wird, wurde vermutlich ursprünglich in Griechenland oder möglicherweise im nördlichen Himalaya entdeckt und verbreitete sich in gemäßigte Gebiete Europas und Kleinasiens. Die erste dokumentierte Beobachtung in Nordamerika erfolgte 1672 in Neuengland.


Die Pflanze ist reich an bioaktiven Verbindungen, darunter Karotinoide, Flavonoide und Phenolsäuren, wobei der Schwerpunkt auf dem Löwenzahnwurzelextrakt liegt. Dieser enthält spezifische Verbindungen wie Taraxasterol und Beta-Sitosterol, die signifikante antikarzinogene Eigenschaften aufweisen. Die Forschung konzentriert sich darauf, wie diese Verbindungen antioxidative Effekte bieten, Apoptose induzieren und die Ausbreitung von Krebszellen hemmen.


Obwohl es noch keine Studien am Menschen gibt, zeigt die Forschung ein großes Potenzial für die Verwendung von Löwenzahn in der Krebsbekämpfung, insbesondere bei Brustkrebs, Prostatakrebs und kolorektalem Krebs. Es ist ein aufregendes Forschungsfeld mit vielversprechenden Ergebnissen, die eines Tages zu neuen Krebsbehandlungen führen könnten.


Wenn Sie sich für eines entscheiden müssten, dann wäre der Löwenzahnwurzelextrakt die Wahl mit den meisten anti-krebsfördernden bioaktiven Verbindungen, von denen viele nicht in anderen Teilen der Pflanze zu finden sind



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