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  • Writer's pictureHenning Berz

"War against the Sun" The Sciene behind Vitamin D und ein Selbst-Experiment

Updated: 3 hours ago

Abstract


 

In diesem Artikel erfährst du alles Wissenswerte über Vitamin D und seine erstaunlichen Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Wir starten mit einem Rückblick auf Corona und zeigen, wie Vitamin D dazu beitragen kann, schwere Krankheitsverläufe zu mildern oder sogar zu verhindern - unterstützt von fesselnden Studienergebnissen.


Der optimale Vitamin-D-Wert ist entscheidend, doch wie misst man ihn überhaupt? Wir klären dich darüber auf und geben dir wertvolle Tipps, wie du Vitamin D optimal über die Sonne aufnehmen kannst. Aber auch für die Wintermonate haben wir Lösungen parat


Wir halten auch persönliche Erfahrungen bereit und teilen mit dir, welche bemerkenswerten Effekte wir durch gezielte Sonnenbestrahlung erlebt haben.

 

Vitamin D und Corona - die bessere Alternative zur Impfung?


Wer in der Corona-Zeit nicht nur die Mainstream Medien konsumiert hat, wird wie ich zweifelsohne über die Wichtigkeit von Vitamin D für den Körper, insbesondere für das Immunsystem, gestolpert sein. Für alle denen das Thema doch eher neu ist, hier eine kleine Übersicht über ein paar ausgewählte Studien (es gibt wirklich unzählige), die im Zusammenhang mit Vitamin D und Corona erschienen sind:


  • Meta-Analyse aus 7 Reviews der letzten 2 Jahre zeigt, dass man mit Vitamin D-Supplementation die Hälfte aller Covid-Toten sowie 2/3 aller Intensivfälle hätte verhindern können!

  • Meta-Analyse aus 2024 die 16 Studien zu Vitamin D inkludiert hat, findet hohe Wirkeffekte um Corona-infektionen und Krankenhauseinweisungen zu verhindern

  • Studie in Nature November 2022 - Vitamin D3 war mit einem signifikanten Rückgang der Sterblichkeit innerhalb von 30 Tagen nach einer Covid-Infektion um 33 % verbunden

  • Große israelische Studie von Forschern der Bar-Ilan-Universität und des Galiläa Medical Center: Covid-Krankenhauspatienten, die einen Vitamin-D-Mangel hatten, haben eine 14 mal höhere Wahrscheinlichkeit, dass sie in einem schweren oder kritischen Zustand enden

  • Dr. Michael Nehls zitiert im Interview bei "Auf1" die deutsche Krebshilfe mit einer Studie aus 2020 die besagt, dass 9 von 10 Corona-Patienten mit Vitamin D hätten gerettet werden können

  • Indische Studie mit 209 wegen Covid hospitalisierten Patienten findet starken ZHG zwischen Schwere der Erkrankung und Vitamin D Level



Der in den USA sehr angesehene Facharzt Dr. Paul Marik (Arzt und Klinikprofessor an der Eastern Virginia Medical School in Norfolk, Virginia) äußert sich im Interview zum Thema und meint, dass mit einem ausreichend hohem Vitamin D Level (>50 ng/ml) die Chancen an Corona zu versterben nahezu 0 sind. (Video)



Die Daten, auf dich sich Dr. Paul Marik stützt, stammen von einer deutschen Meta-Analyse (Meta-Analysen fassen die Ergebnisse mehrerer Einzelstudien zusammen und stehen für ein hohes Maß an Evidenz) aus dem Jahr 2021. Sie werden auch vom amerikanischen Augenarzt Dr. Urso (250k Follower auf Twitter) unterstrichen:



Die Studie besagt, dass das optimale Vitamin D Level nicht etwa bei 20ng/ml liegt sondern bei 50ng/ml und das bei einem solchen Level es tatsächlich theoretisch möglich wäre, die Todesrate von Covid 19 nahe 0 zu bringen. In Deutschland sind Vitamin-D-Defizite weit verbreitet. Eine Untersuchung zeigte, dass etwa 60% der Deutschen einen Vitamin-D-Mangel aufweisen (weniger als 20ng/ml). Darüber hinaus haben 88,3% der Bevölkerung unzureichende Vitamin-D-Spiegel, was bedeutet, dass ihre Werte unter dem optimalen Bereich liegen​ (Weight Loss Made Practical)​​ (Frontiers)​.


Der berühmte amerikanische Arzt Dr. Zelenko, einer der ersten Ärzte überhaupt die Behandlungsprotokolle für Patienten mit Corona entwickelten und Patienten erfolgreich behandelten (unter anderem den ehemaligen amerikanischen Präsidenten Trump) erklärte kurz vor seinem Tod in 2022, dass ein ausreichend hoher Vitamin D Spiegel in Kombination mit Zink die Möglichkeit bieten würde, viele sogar weit gefährlicherer Viren als nur Corona zu bekämpfen. (2min Video)


Und auch auf #longcovid scheint Vitamin D Auswirkungen zu haben. Ende März 2023 berichtet das deutsche Ärzteblatt, dass viele Patienten mit #longcovid einen Vitamin-D Mangel aufweisen.



Es tut sich die Frage auf, warum wurde bei einer solch offensichtlich positiven Wirkung nie auf diesen Zusammenhang hingewiesen? Wieso wurde statt Vitamin D zu fördern Lockwowns, Masken und Impfungen vorgezogen? Eine mögliche Begründung liegt darin, dass laut Richtlinien die neuen Covid-Impfstoffe nie eine Notfallzulassung bekommen hätten, wenn es ein Medikament gegeben hätte, das als Alternative in Frage käme (Stanford Prof. Dr. Jay Bhattacharya / US Senator Ron Johnson / Robert F. Kennedy Jr.) Die Pharmaindustrie unternahm sehr viel, wirkungsvolle Medikamente wie Ivermectin, Zink, Vitamin D und C von Anfang an in der Corona-Krise zu bekämpfen. Auch Dr. Paul Marik berichtete bei einem Hearing in Washington, dass sein Krankenhaus ihm verboten hätte, Vitamin C für Patienten zu benutzen, obwohl er dies immer tat. (Video / hier berichten seine Krankenschwestern)



Im britischen TV wird die Frage gestellt, warum die Regierungen Vitamin D einfach ignoriert haben - ein sehenswerter Monolog:



Und im deutschen Bundestag findet man am 20. April 2023 eine interessante Debatte: Die FDP Politikerin Christine Aschenberg-Dugnus lehnt einen Zusammenhang zwischen Vitamin D und Corona ab. Ihrer Meinung nach ist die Untersuchung eines Zusammenhangs zwischen COVID-Resilienz und Vitamin D "absurd" und "lächerlich". Sie führt fort, dass Menschen die an einen solchen positiven Zusammenhang glauben, dem Querdenkermilieu zugeordnet werden können. Mehr muss man über die deutsche Politik nicht mehr sagen...(Video)



Weitere positive Effekte von Vitamin D


Doch Vitamin D ist nicht nur ein geeignetes Mittel, um sich Erkältungen vom Leib zu halten bzw. die Auswirkungen dieser zu minimieren, sondern hat darüber hinaus auch weitere positive Effekte. Dr. Simon Goddek (500k Follower auf Twitter, lange Zeit dort gesperrt, weil er den Betrug von Christian Drosten bezüglich seiner PCR-Test Publikation offenlegte) nennt hier verschiedene Wirkungen auf Muskeln, Schlaf, Depression, Diabetes oder auch Krebs und belegt dies mit den entsprechenden Studien.




Hier spricht er in einem kurzen Video über die Bedeutung und die Wirkung (2min Video)



TKP untermauert außerdem die Wichtigkeit von Vitamin D auch als Faktor gegen Depressionen:


Unser Gehirn benötigt ausreichend Sonnenlicht und Vitamin D, um richtig zu funktionieren. Bei einem Mangel an Vitamin D und anderen Nährstoffen funktioniert die Synthese von Neurotransmittern nicht mehr richtig, Entzündungsprozesse nehmen zu, [7] das Gehirn hat nicht mehr die Energie, um die Herausforderungen des Lebens angemessen zu bewältigen, und so können Depressionen entstehen.


Vitamin D Speicherformen und Sollwerte


Nun stellt sich die Frage, woher weiß ich eigentlich wie hoch mein Wert ist und wie sollte dieser eigentlich sein? Zunächst einmal muss man wissen, dass es unterschiedliche Speicherformen gibt.


25-Hydroxy-Vitamin-D3 ist die inaktive Speicherform von Vitamin D. Es wird in der Leber aus Vitamin D3 (Cholecalciferol) gebildet, das entweder durch die Nahrung aufgenommen oder durch die Einwirkung von UV-B-Strahlen (Sonne) in der Haut produziert wird. Es wird dann in den Blutkreislauf freigesetzt und im Blut zirkuliert.


1,25-Dihydroxy-Vitamin-D3 ist die aktive Form von Vitamin D, die auch als das Vitamin-D-Hormon bezeichnet wird. Es wird in den Nieren aus 25-Hydroxy-Vitamin-D3 aktiviert. Also der Körper bildet aus der inaktiven Speicherform letztendlich ein aktives Hormon. Diese aktive Speicherform reguliert dann verschiedene Prozesse wie die bei der Modulation des Immunsystems und anderen wichtigen Stoffwechselprozessen.


Während nun ein hoher 25-Hydroxy-Vitamin-D3-Spiegel auf ausreichende Vitamin-D-Zufuhr hinweisen kann (z.B. über Supplementierung), ist es nicht garantiert, dass dieser auch zu einem erhöhten aktiven Vitamin-D-Spiegel führt. Die aktive Form von Vitamin D bindet an Rezeptoren im Körper und beeinflusst die Expression von Genen, die für viele biologische Prozesse verantwortlich sind. Es ist somit entscheidend, auch den aktiven Vitamin-D-Spiegel zu überprüfen, um sicherzustellen, dass die positiven Effekte von Vitamin D optimal wirken.


Wenn Sie Vitamin-D-Präparate einnehmen oder regelmäßig Sonnenlicht ausgesetzt sind, kann Ihr 25-Hydroxy-Vitamin-D3-Spiegel hoch sein, aber ihr 1,25-Dihydroxy-Vitamin-D3 Spiegel niedrig, was bedeuten würde das ihr Körper nicht gut in der Lage ist, Vitamin D von der inaktiven Form in die aktive umzuwandeln. Das kann z.B. dann der Fall sein, wenn sie mit schlechten Vitamin D Präparaten supplemtierien oder Ihr Körper eine Fehlfunktion aufweist.


Mein eigener Vitamin D Wert (25-Hydroxy-Vitamin-D3) lag z.B. im Februar 2023 bei 36ng/ml was ok aber noch nicht sehr gut ist. Der 1,25-Dihydroxy-Vitamin-D3 Wert lag jedoch bei 47.4 was ein guter Wert ist. Ein mittlerer 25-Hydroxy-Vitamin-D3 Wert und ein hoher 1,25-Dihydroxy-Vitamin-D3 Wert sind also ein gutes Zeichen. Umgekehrt wäre es nicht so toll.



Wie hoch soll der Wert nun sein und wie kann ich ihn steigern?


Wir hatten eingangs schon die deutsche Metastudie erwähnt, die das optimale Level bei etwa 50 ng/ml sieht. Nun gibt es die Möglichkeit, seinen Vitamin D Wert zu steigern über die Aufnahme von Vitamin D-reicher Nahrung (z.B. fette Fische wie Lachs oder Tunfisch - ist jedoch wenig zielführend da nicht genügend Vitamin D aufgenommen werden kann - es sein denn man isst jede Woche dreimal täglich Fisch), die Sonne oder über Supplemente. Wir schauen uns nun Sonne und Supplementierung genauer an:


Es gibt viele Gründe warum wir nicht ausreichend Vitamin über die Sonne zu uns nehmen können. Der wichtigste - in unseren Breitengraden scheint die Sonne fast ein halbes Jahr überhaupt nicht. Deshalb supplementieren viele Menschen Vitamin D und nehmen es in Form von Nahrungsergänzugsmitteln auf. Hierbei gibt es nun einige Dinge zu beachten. Erstens - der Markt ist nicht reguliert und jeder kann hier im Prinzip anbieten was er will. Deshalb ist es schwierig zu beurteilen, ob die Supplemente überhaupt wirken - also eine hohe Bioverfügbarkeit aufweisen. Um das zu prüfen müssten Sie zumindest auch mal wie vorhin erwähnt, Ihren 1,25-Dihydroxy-Vitamin-D3 Wert messen. Persönlich nehme ich Vitamin D nur über die Sonne auf (später mehr dazu) kann Ihnen aber gern auf Anfrage einige gute Anbieter von Vitamin D Supplementen nennen.


Wenn sie supplemtieren, dann sollten Sie folgende Sachen beachten: Dr. Goddek spricht auf Twitter über seine eigene Supplementierung:


So I can only recommend that you make sure you have a healthy vitamin D blood serum level. I myself (male, mid-30s, 80kg, 16% body fat) supplement with 7000 IU vitamin D3 and 200 mcg vitamin K2-MK7 daily and have a level of 70 ng/mL. GrassrootHealth offers a great vitamin D calculator that I can only recommend.

Goddek supplementiert also täglich 7.000 IU in Kombination mit K2, das hier auch eine wichtige Rolle spielt. Idealerweise sollte Vitamin D zusammen mit K2, Zink und Magnesium eingenommen werden. (siehe auch TKP)


Eine Studie die im Januar 2019 publiziert wurde und wo Probanden täglich 2000 IU supplementierten zeigt, dass die Probanden ihren Spiegel innerhalb eines Jahres von 30ng/ml auf 40ng/ml steigern konnten. Das wiederum zeigt, dass täglich 2000 IU noch zu wenig ist, um aus dem Defizit herauszukommen.


Magnesium ist so etwas wie der Katalysator für Vitamin D und ich werde es Ihnen später in meinem Selbstexperiment beweisen, dass ohne Magnesium die Vitamin D Aufnahme tatsächlich schlecht möglich ist. Sie sollten also zusätzlich zu Vitamin D auch noch rund 350mg Magnesium zu sich nehmen (auch hier kann ich Ihnen auch gern auf Anfrage gute Präparate nennen).


Nimmt man Vitamin D ein ohne ein Gleichgewicht herzustellen, kann es zu Verkalkungen kommen: Goddek schreibt wie folgt: Die Verkalkung ist ein Prozess, der sich auf die Ablagerung von Kalzium in unseren Geweben bezieht. Wenn wir hohe Dosen von Vitamin D ohne K2 einnehmen, besteht die Gefahr, dass wir Nierensteine entwickeln (Cavalier et al., 2019). Dies geschieht, weil das Gleichgewicht zwischen den beiden Vitaminen gestört ist, was zu schädlichen Folgen führt. Das richtige Gleichgewicht zwischen Vitamin D und K2 ist für die Aufrechterhaltung der Gesundheit unerlässlich. Wer also täglich 5.000 IU Vitamin D zu sich nimmt sollte auch um die 200mcg K2 zu sich nehmen.


Sollten Sie supplementieren empfehle ich Ihnen auf alle Fälle ihren 1,25-Dihydroxy-Vitamin-D3 Wert zu prüfen, nur wenn auch dieser in einen guten Wertebereich steigt (50-80 pg/ml), ist die Supplementierung erfolgreich. Da ich bisher nie selbst supplementiert habe, kann ich keine eigenen Erfahrungen weiter geben. Ein sehr geschätzter Arzt äußerte mir gegenüber jedoch Bedenken und meinte, viele treiben zwar den inaktiven Speicher nach oben, können aber vom Körper nicht in die aktive Form umgewandelt werden, wodurch kein Nutzen entstehen würde.


Ein interessanter Artikel von Rowan Jacobsen auf den ich erst Mitte 2023 aufmerksam wurde und aus dem ich mehrfach zitiere, stellt wiederum den Effekt von Suplementierung in Frage und argumentiert, dass die positiven Wirkeffekte von Vitamin D nur über die Sonneneinstrahlung erreicht werden können:




Der Autor stellt die gängige Praxis der Vitamin-D-Supplementierung infrage und verweist auf Studien, die keinen signifikanten Nutzen durch die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten auf die Verminderung von Krebs oder Herzkrankheiten zeigen. Allerdings muss man sagen, dass die Teilnehmer auch nur 2000IU täglich einnahmen und so nur auf einen Wert von 40ng/ml kamen und die Vergleichsgruppe bei 30ng/ml lag. Es wird darauf hingewiesen, dass der Körper in der Lage ist, ausreichend Vitamin D durch Sonnenlicht zu produzieren. Dies wird als natürlicher Weg zur Erreichung eines optimalen Vitamin-D-Spiegels präsentiert.

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Vitamin D Aufnahme über die Sonne & the war against the Sun


Die beste Art Vitamin D aufzunehmen ist natürlich direkt über die Sonne. Zum einen ist hier die höchste Bioverfügbarkeit gegeben - also alles was rein kommt kann im Normalfall auch direkt umgewandelt und genutzt werden. Zum anderen hat die Sonne unendlich viele positive Effekte auf den Menschen. Rowen 2019 beschreibt es wie folgt:


Sonnenlicht löst die Freisetzung einer Reihe anderer wichtiger Verbindungen im Körper aus, nicht nur Stickstoffmonoxid, sondern auch Serotonin und Endorphine. Es verringert das Risiko von Prostata-, Brust-, Dickdarm- und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Es verbessert die zirkadianen Rhythmen. Es reduziert Entzündungen und dämpft Autoimmunreaktionen. Es verbessert praktisch alle denkbaren psychischen Zustände. Und es ist kostenlos.


Sehkraft und Körper: Sonnenlicht verbessert die Sehkraft und hilft bei vielen anderen biologischen Funktionen.


Rotes und Infrarotlicht: Bestimmte Zellen in deinem Körper regenerieren sich durch rotes und nah-infrarotes Licht.


Energie für Zellen: Deine Zellen nutzen dieses Licht und freie Elektronen, um Energie zu produzieren.


UV-Licht und Aminosäuren: UV-Licht wird von speziellen Strukturen in deinem Körper absorbiert, die wichtig für die Bildung von Neurotransmittern wie Serotonin und Dopamin sind.


Neurotransmitter: Diese Neurotransmitter, die für dein Wohlbefinden und deine Stimmung verantwortlich sind, benötigen Sonnenlicht.


Kurzsichtigkeit: Violettes Licht kann Kurzsichtigkeit verhindern, indem es ein bestimmtes Gen aktiviert.


Fettverbrennung: Blaues Licht der Sonne hilft, Fettzellen zu verkleinern und effizienter Fett zu verbrennen.


UV-Strahlen und Hormone: UV-A- und UV-B-Strahlen stimulieren die Produktion von wichtigen Hormonen wie Melanin und Stickstoffmonoxid, die viele biologische Prozesse unterstützen.


Die meisten werden jetzt sagen: moment - Sonne, die macht doch Krebs und lässt die Haut altern! Doch das ganze Gegenteil ist der Fall.


Wo fangen wir also an. Gehen wir zunächst in der Zeit zurück als es keine Sonnencreme gab und Patienten in Sonnenkliniken geheilt wurden. Ich habe hier drei solcher Beispiele gelistet:


Dr. Auguste Rollier, auch bekannt als "Der Sonnenarzt," war ein Schweizer Mediziner, der Anfang des 20. Jahrhunderts die heilende Kraft des Sonnenlichts erforschte und nutzte. Er wurde 1874 geboren und starb 1954. Rollier ist vor allem für seine Pionierarbeit auf dem Gebiet der Heliotherapie (Sonnenlichttherapie) bekannt.


1903 eröffnete er seine „Sonnenklinik“ mit einem riesigen Solarium auf dem Dach und entwickelte ein langsames, schonendes Bräunungsverfahren für neue oder besonders schwache Patienten.




„Richtig gelüftet und besonnt, wird die Haut zu einem samtigen, geschmeidigen Gewebe, das absolut immun ist gegen alles, was mit Pickeln oder Akne zu tun hat, und unfähig, sich zu infizieren. Sonnenschein ist das beste Kosmetikum. Die durch Sonnenbäder gut pigmentierte Haut wird fest und stark, aber gleichzeitig zart und weich. In der Folge füllt sich die freiliegende Haut auf und die Falten werden durch das Sonnenbad geglättet. Gesteigerte Schönheit ist das Ergebnis.“

Dieser abtrünnige Ratschlag steht in dem Buch Sunlight and Health, geschrieben von einem englischen Arzt im Jahr 1929. Auch Menschen mit Tuberkulose im fortgeschrittenen Stadium wurden hier behandelt und heilten vollständig nach 6 Monaten routinemäßiger Sonnenbäder.


Ein weiteres Beispiel ist das "Boston Floating Hospital for Children" welches ein bekanntes Kinderkrankenhaus in Boston, Massachusetts war. Es wurde 1894 gegründet und war ursprünglich ein schwimmendes Krankenhaus auf einem Schiff. Diese einzigartige Einrichtung wurde ins Leben gerufen, um Kindern aus armen Familien medizinische Versorgung zu bieten und frische Luft, Sonne und Erholung auf dem Wasser zu ermöglichen.


Auch während der spanischen Grippe 1918/1919 wurden Patienten in der Sonne behandelt



Ich selbst war mein ganzes Leben in der Sonne - meine Haut sieht auch mit mittlerweile 42 Jahren nicht faltig oder porös aus. Gut, halten wir also fest, die Sonne ist ein wichtiges Lebenselixier für den Menschen und auch wichtig für eine schöne Haut. Aber sie verursacht doch Krebs oder? Mh - eine der wohl besten Studien dazu kommt aus Schweden, wo schwedische Frauen aus dem Süden des Landes von 1990-2010 über 20 Jahre lang verfolgt wurden. Diese Studie kommt zu dem genau umgekehrten Ergebnis - wer die Sonne meidet bekommt eher Krebs. Die Studie geht sogar soweit und zeigt auf, dass das Meiden der Sonne einen negativen gesundheitlichen Effekt hat der dem des Rauchens entspricht:



Vielleicht geht es Ihnen wir mir, und Sie reiben sich verwundert die Augen? Da wird Ihnen jahrelang erklärt, wie gefährlich die Sonne ist und dann zeigen wissenschaftliche Studien, dass man eher an Krebs und Herz-Kreislauf Erkrankungen verstirbt, wenn man die Sonn meidet. Allein in den USA versterben jährlich rund 220 Menschen pro 100k an Herz-Kreislauf Erkrankungen was meistens Personen ab 65 Jahren aufwärts betrifft. An Hautkrebs sterben hingegen nur 2 von 100k, meisten sind Personen ab 75 Jahre und älter betroffen. (Chat GPT).

Nun, dies soll kein Aufruf dazu sein, jeden Tag unkontrolliert in die Sonne zu gehen. Aber der Mensch hat die Fähigkeit das Sonnenbaden zu trainieren. Dazu möchte ich auch eine wichtige Passage aus Rowen 2019 zitieren:

Richard Weller verbringt jedes Jahr einige Zeit in einem Hautkrankenhaus in Addis Abeba, Äthiopien. Addis Abeba liegt nicht nur in der Nähe des Äquators, sondern auch auf einer Höhe von über 7.500 Fuß, so dass die UV-Strahlung dort sehr stark ist. Trotzdem", so Weller, “habe ich noch keinen Hautkrebs gesehen. Und doch wird Afrikanern in Großbritannien und Amerika geraten, die Sonne zu meiden“.
Alle frühen Menschen entwickelten sich im Freien unter einer tropischen Sonne. Wie Luft, Wasser und Nahrung gehörte das Sonnenlicht zu unseren wichtigsten Lebensgrundlagen. Der Mensch hat auch eine Methode entwickelt, um seine Haut vor zu viel Strahlung zu schützen - Melanin, ein natürlicher Sonnenschutz. Unsere dunkelhäutigen afrikanischen Vorfahren produzierten so viel Melanin, dass sie sich nie vor der Sonne fürchten mussten.
Als sich die Menschen weiter von den Tropen entfernten und jeden Winter mit monatelangem Lichtmangel konfrontiert waren, entwickelten sie sich so, dass sie weniger Melanin produzierten, wenn die Sonne schwach war, und absorbierten so viel Sonne, wie sie bekommen konnten. Außerdem begannen sie, viel mehr von einem Protein zu produzieren, das Vitamin D für die spätere Verwendung speichert. Im Frühjahr, wenn die Sonne stärker wurde, bildeten sie nach und nach eine sonnenabweisende Bräune. Bis zur Neuzeit, als wir begannen, die meiste Zeit in geschlossenen Räumen zu verbringen, waren Sonnenbrände wahrscheinlich eine Seltenheit. Plötzlich gingen bleiche Büroangestellte im Sommer an den Strand und bekamen einen Sonnenbrand. Das ist ein Rezept für Melanome.

Und selbst das Cancer Council in Australien formuliert 2005 wie folgt:


“Ultraviolet radiation from the sun has both beneficial and harmful effects on human health…. A balance is required between excessive sun exposure which increases the risk of skin cancer and enough sun exposure to maintain adequate vitamin D levels…. It should be noted that the benefits of sun exposure may extend beyond the production of vitamin D. Other possible beneficial effects of sun exposure… include reduction in blood pressure, suppression of autoimmune disease, and improvements in mood.”


Ich selbst bin ein sehr dunkler Hauttyp und vertrage sicher deutlich mehr Sonne als ein heller Hauttyp. Wenn ich aus dem Winter komme gehe ich zunächst 30 Minuten ungeschützt in die Sonne. Dann steigere ich dies Tag für Tag bis ich dann 90 Minuten ohne Probleme aushalte und nie einen Sonnenbrand bekomme. Es ist wichtig, dass sie Ihren Körper hier trainieren und Sonnenbrand vermeiden. Immer öfter stolpere ich im Internet über Berichte, wo Menschen durch eine Ernährungsumstellung (Weglassen von Kohlenhydraten und seed oils) angeben, die Sonne deutlich besser zu vertragen:



Aber auch die Einnahme vom so wichtigen Vitalstoff OPC hilft dabei, dass die Haut einen weiteren und stärkeren Eigenschutz aufbauen kann. OPC schützt die Haut vor Schäden durch UV-Strahlung hauptsächlich durch die Neutralisierung freier Radikale und die Verringerung von Entzündungen. Dies kann helfen, den durch UV-Strahlen verursachten oxidativen Stress zu reduzieren.  Durch ihre antioxidativen Eigenschaften können OPC die Haut vor Schäden durch UV-Strahlen und Umweltverschmutzung schützen. OPC kommt von Natur in Traubenkernen oder der Pinienrinde vor. Jeden Tag ein Glas Rotwein (gilt leider nicht für Weißwein) kann also hier helfen. Alternativ können sie natürlich OPC auch als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Aufgrund der weiteren positiven Effekte von OPC (Herz-Kreislauf, Haut, Alterung etc.) ist die Supplementierung sehr empfehlenswert.


Aber was ist denn nun mit Hautkrebs? Hierzu gibt es eine wirklich hervorragende Ausarbeitung eines US Doctors auf Substack, der auch schon zu Coronazeiten sehr, sehr gute Artikel publizierte (Er wird auf Twitter unter anderem gefolgt von dem Erfinder der mRNA Technologie Robert W Malone oder dem wohl bekanntesten Cardiologen der USA Dr. Peter Mc Cullough sowie Pfizer Whistleblowerin Broke Jackson). Aus Zeitgründen werde ich nur die wichtigsten Aussagen zusammenfassen aber rate jedem sich diesen Artikel zu widmen oder sich das Video zu dem Artikel von Jimmy Dore anzuschauen. Es werden dort sehr viele Studien mit original-Link aufgeführt.


Der Artikel "The Forgotten Side of Medicine" erklärt, wie die Pharmaindustrie durch finanzielle Mittel das Narrativ geschaffen hat, dass Sonnenlicht gefährlich sei, indem einfach alle Arten von Hautkrebs in eine gefährliche Kategorie gesteckt werden.


Dabei werden verschiedene Arten von Hautkrebs unterschieden: Die häufigsten, durch Sonne verursachten Hautkrebsarten sind gut behandelbar und haben eine sehr niedrige Sterblichkeitsrate. Hier ein Auszug aus dem Beitrag von Rowan Jacobsen:

People don’t realize this because several different diseases are lumped together under the term “skin cancer.” The most common by far are basal-cell carcinomas and squamous-cell carcinomas, which are almost never fatal. In fact, says Weller, “When I diagnose a basal-cell skin cancer in a patient, the first thing I say is congratulations, because you’re walking out of my office with a longer life expectancy than when you walked in.” That’s probably because people who get carcinomas, which are strongly linked to sun exposure, tend to be healthy types that are outside getting plenty of exercise and sunlight.

Im Gegensatz dazu ist das sehr selten auftretende "Melanom", das aber oft tödlich verläuft, nicht eindeutig auf Sonnenbestrahlung zurückzuführen. In Ausarbeitungen durch PELLE G. LINDQVIST (1/ 2) der schwedischen Studie kann beispielsweise gezeigt werden, dass zwar doppelt so viele Sonnenanbeter wie Nicht-Sonnenanbeter an Melanom erkrankten, aber sie verstarben daran 8mal weniger häufig. Konkret heißt das für 100k Menschen die nicht in die Sonne gehen (Inzidenz von 10 angenommen), dass 10 Personen mit Melanom erkranken und 3.5 davon sterben. In der Sonnengruppe bekommen 20 Personen eine solche Diagnose aber nur 2 versterben daran. Allein aber die Tatsache, das Melanome eben auch in der Gruppe auftraten, die Sonne vermieden zeigt, dass Sonne nicht die hinreichende Bedingung für diese Art von Krebs sein kann.


Der berühmte amerikanische Doktor Pierre Kory kommentierte den Artikel wie folgt:



Bevor wir uns nun zum Schluß der Bildung von Vitamin D durch die Sonne widmen, müssen wir zuvor jedoch noch das Thema Sonnencreme anschneiden. Denn die Sonnencreme blockt nicht nur die Sonne, sondern auch das Vitamin D. Eine Aufnahme von Vitamin D mit Sonnenschutz ist also so gut wie gar nicht möglich.


Ermutigt durch die Ausführungen von oben trauen sie sich ja jetzt eventuell doch wieder in die Sonne - auch ohne Sonnencreme? Vielleicht sollten sie diese auch lieber weglassen. Denn seit 2021 ist bekannt, dass diese Krebserregende Stoffe enthalten, wie Sie hier im CNN Bericht sehen:



Sonnencreme enthält tatsächlich viele schädliche Substanzen die überhaupt nicht gut für die Haut ist. Die Haut ist unser größtes Sinnesorgan - man sollte sich also reiflich überlegen, was man auf sie aufträgt und was nicht. Einige Staaten haben sogar begonnen das baden im Wasser mit Sonnencreme zu untersagen um die Riffe zu schützen. Ja Sie hören richtig!!


Meanwhile, many common sunscreen ingredients have been found to be hormone disruptors that can be detected in users’ blood and breast milk. The worst offender, oxybenzone, also mutates the DNA of corals and is believed to be killing coral reefs. Hawaii and the western Pacific nation of Palau have already banned it, to take effect in 2021 and 2020 respectively, and other governments are expected to follow.

Auch hierzu hat Jimmy Dore ein kurzes Video erstellt.


Nachstehend sehen sie eine Grafik mit Inhaltsstoffen, welche toxisch und andere, die gut verträglich sind.


Hier eine Liste mit weniger schädlichen Produkten.


Die Medien hingegen schüren weiterhin die Angst. Die Bild Zeitung empfiehlt schon in der Frühlingssonne sofort Schutzfaktor 50 zu verwenden. Das ist rein wissenschaftlich nicht zu rechtfertigen. Aber sicherlich ist nach einer Weile ein Schutz durch Kleidung wesentlich besser als durch Sonnencreme:



Selbst eine offizielle deutsche Behörde, führt die Menschen mit Desinformationen in die Irre:




Jetzt steht also nichts mehr im Weg um um kontrolliert und temperiert die Sonne zu genießen. Und das sollten Sie so oft wie möglich tun. Aber auch hier gibt es viele Dinge zu beachten. Ich lebe beispielsweise im Winter auf den Kanaren und im Dezember traf ich dort eine Bekannte und fragte sie, was sie hier mache. Sie antwortet, "Ich tanke Vitamin D". Nun gut, dies ist im Dezember gar nicht möglich auf den Kanaren. Zwar scheint dort jeden Tag die Sonne aber sie steht von November bis Ende Januar unter 45 Grad. Wenn die Sonne tief am Himmel steht, also einen Winkel von weniger als 45 Grad hat, ist die Intensität der UVB-Strahlung, die die Erdoberfläche erreicht, reduziert. Die wichtige Strahlung wird in der Atmosphäre absorbiert und abgefangen. Mein Selbsttest wird später zeigen, ob diese Theorie tatsächlich stimmt. In Deutschland steht die Sonne in der Regel von Mitte April bis Mitte September über 45 Grad zur Mittagszeit. Sie können also in der Regel im Sommer zwischen 11:00 Uhr und 15:30 Uhr Vitamin D tanken.


Neben dem Sonnenwinkel gelten weitere Faktoren:

  • liegend nimmt man deutlich mehr Vitamin D auf als Stehend oder in Bewegung (Die Vitamin-D-Produktion ist liegend etwa doppelt so hoch wie Stehend oder Gehend -beim Sport in der Sonne bilden Sie also sehr wenig Vitamin D)

  • Alter

  • Hauttyp (je dunkler, desto länger muss man in der Sonne liegen)

  • Kleidung (je weniger bedeckt, umso mehr Vitamin D Aufnahme)

  • Sonnencreme (Sonnencreme blockiert die Aufnahme von Vitamin D)

  • Bewölkung (durch Wolken oder im Schatten verringert sich die Aufnahme von Vitamin D)


Wichtig, direkt vor und nach dem Sonnen sollte man sich nicht mit Duschbad waschen. Ein Bad ist Meer hingegen ist ok.


Aber wie viel Vitamin D kann ich nun eigentlich in der Sonne bilden?


Eine Studie aus dem Jahr 2019 zeigt für die Schweiz, dass 10-15 Minuten Sunshine exposure etwa 1.000 IU’s entsprechen wenn 22% der Haut der Sonne ausgesetzt sind. In der Regel reicht es aus, wenn man ein paar mal in der Woche je nach Hauttyp (helle Hauttypen können schneller Vitamin D aufnehmen) für 10-30 Minuten Sonne tankt, wenn man relativ wenig Kleidung an hat und die Sonnencreme weglässt. Bei Badebekleidung, ohne Sonnenschutzmittel, im Sommer und unter freiem Himmel kann der Körper in weniger als einer Stunde Vitamin D produzieren, dass in etwa der Einnahme von 10.000 bis 20.000 IU entspricht (Quellen: 1/ 2) . In den Wintermonaten hat man dann die Möglichkeit, zu supplementieren oder auf die Sonnenbank (eine mit UVB Strahlung) auszuweichen. Eine dänische Studie aus dem Winter 2008/2009 zeigt, dass wenn man über 4 Monate kein Vitamin D zu sich nimmt, der Vitamin D-Wert um gut 10 ng/ml fällt. Geht man hingegen aller 2 Wochen einmal ins Solarium, hält man seinen Vitamin D-Wert konstant. Geht man jede Woche einmal ins Solarium, kann man den Vitamin Wert sogar um 5 ng/ml steigern. (mehr zum Thema Solarium hier)





 

An der Stelle möchte ich meine eigene Geschichte teilen. Meine letzte Grippe, die mich einen halben Tag ans Bett gebunden und ca. 7 Tage hat kürzer treten lassen, hatte ich im Januar 2022. Seitdem halte ich mich regelmäßig in der Sonne auf, verzichte jedoch bisher auf Vitamin D Präparate genommen.


Nachdem ich von November bis März auf den Kanaren war, habe ich im Februar erstmalig mein Vitamin D Spiegel messen lassen. Ich war erstaunt, dass dieser trotz Sonne, bei nur 36ng/ml lag. (zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass auch die Sonne auf den Kanaren von November - Anfang Februar unter 45 Grad steht und somit eine Vitamin D Bildung nicht möglich ist).


Seinen Spiegel kann man über eine Blutentnahme und nachgehender Laboranalyse bestimmen. Für eine schnelle und unkomplizierte Messung empfehle ich in Berlin Blick ins Blut, hier gibt es schnelle Termine und man hat auch die Möglichkeit eine Dunkelfeldanalyse des eigenen Blutes zu machen - das empfiehlt sich vor allem nach einer Impfung. Wer nicht in Berlin wohnt kann auch bei seinem Hausarzt eine Vitamin D Test anfragen - im machen Fällen wird der kostenlos angeboten. Im Labor zahlt man sonst um die 30€. Testkits zum selber zu Hause messen wie sie im Internet angeboten werden für 20-30€ kann ich nicht empfehlen. Hier lagen die Werte deutlich neben denen, die ich zum gleichen Zeitpunkt im Labor gemessen hatte.

Im März 2023 hatte ich dann eine kleine, weitere Erkältung. Diesmal aber ohne große Einschränkungen. Ich fühlte mich 3 Tage etwas angeschlagen (vielleicht 85% statt 100%) aber konnte trotzdem die ganze Zeit Sport am Strand treiben und war auch nach den 3 Tagen wieder sehr fit.


Im April kam dann die erste spannende Phase meines Experiments: Ich fuhr zu einem Beachvolleyballcamp in die Türkei und hoffte, dass die intensive Sonneneinstrahlung meinen Vitamin-D-Spiegel ankurbeln würde. Doch zu meiner Enttäuschung blieb der Wert nach 10 Tagen voller Volleyballspielen unverändert. Diese Erfahrung bestätigte, was ich bereits geschrieben hatte: Bewegung scheint die Vitamin-D-Aufnahme zu behindern.


Bis Juli stieg mein Wert leicht an, und dann nahm ich eine entscheidende Änderung vor: Ab Juli achtete ich darauf, Vitamin D im Liegen aufzunehmen und trackte die Sonnenstunden, die ich im Liegen verbrachte. Der Erfolg stellte sich ein: Bis September stieg mein Wert auf 42 ng/ml. Doch dann erlitt ich im Oktober einen Fahrradunfall, der mich ins Krankenhaus brachte. Ich musste Antibiotika einnehmen, was sich katastrophal auf meinen Vitamin-D-Spiegel auswirkte – er fiel um 12 Punkte.


Im November flog ich auf die Kanaren, um weiter Sonne zu tanken. Doch die Sonne stand dort nicht mehr über 45 Grad am Himmel. Trotzdem stieg mein Spiegel von 30 auf 37 ng/ml, was ich eher der Erholung vom Antibiotika zuschrieb als der Sonnenexposition. Die nächste Messung im Februar 2024 zeigte dann, dass mein Vitamin-D-Wert trotz rund 1000 Sonnenstunden im Januar konstant geblieben war. Mein Experiment bestätigt die Hypothese, dass die Vitamin-D-Produktion unter einem Sonnenwinkel von 45 Grad kaum möglich ist. Seit Februar steht die Sonne auf den Kanaren höher, und ich habe zusätzlich angefangen, Magnesium zu supplementieren. Der Wert ging plötzlich um 20 Punkte regelrecht durch die Decke und liegt nun bei 57ng/ml. Hier sieht man, welchen wichtigen Co-Faktor Magnesium bei der Vitamin D Bildung einnimmt. Es bleibt aber weiter spannend. Seit Mai habe ich eine Zellkur gestartet mit der Einnahme vieler wesentlicher Vitalstoffe inklusive OPC. Ich bin sehr gespannt, ob sich dies zusätzlich positiv auf die Vitamin D Bildung auswirken wird. Die letzte kleiner Erkältung datiert immer noch vom März 2023. Dazwischen gab es nur einen Tag im April 2024 an dem ich für einen Tagestrip nach Barcelona reiste. Auf dem Weg zum Flughafen am Abend bekam ich sehr starke Halsschmerzen. Doch am nächsten Morgen war ich wieder fit wie ein Turnschuh. Ich hoffe, dass sich diese Serie fortsetzt.




 

Neben Vitamin D gibt es noch ein paar andere Präventivmaßnahmen gegen eine sich im Anflug befindende Erkältung:




 


Presseschau


Focus Online 06.03.2023: Der Focus nennt 5 Blutwerte, die jeder kennen und messen sollte - darunter Vitamin D









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