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  • Henning Berz

Das Massaker von Butscha - auf der Suche nach der Wahrheit

Updated: Apr 11, 2022

Ende März 2022 zogen die russischen Truppen sich aus der Region um Kiev zurück. Dabei soll es laut offiziellen Berichten zu schrecklichen Gräueltaten gekommen sein. In Butscha, einer kleinen Vorstadt bei Kiev sieht man Anfang April Bilder von zivilen Leichen auf der Straße, teilweise mit gefesselten Händen, die offensichtlich kaltblütig erschossen worden sind. Die Tagesschau etwa berichtet wie folgt:


Nach dem Rückzug russischer Truppen aus dem Kiewer Vorort Butscha wurden dort Hunderte Leichen entdeckt. Bislang sollen laut ukrainischen Medienberichten mehr als 300 leblose Körper geborgen worden sein. Augenzeugen berichten über die gezielte Tötung von Zivilisten durch russische Soldaten. Journalisten, die vor Ort waren, berichten das Gleiche und legten Foto- und Videoaufnahmen vor.

Die Fotos und Videos aus der Stadt sind eindeutig und es gibt keinen Zweifel, dass ein Massaker an Zivilisten stattgefunden hat.



Die westliche Welt ist sich schnell einig, dass die Verantwortung dafür nur Russland tragen kann. Schnell und fast im Gleichschritt gibt es Statements rund um die Welt, die Russland für dieses Verbrechen verantwortlich machen und drastische Konsequenzen fordern.


Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko warf Kremlchef Wladimir Putin und dessen Truppen Völkermord vor und fordert knallharte Sanktionen, wie t-online berichtet.


Das, was in Butscha und anderen Vororten von Kiew passiert ist, kann man nur als Völkermord bezeichnen", sagte Klitschko der "Bild". "Es sind grausame Kriegsverbrechen, die Putin dort zu verantworten hat. Zivilisten, die mit verbundenen Händen erschossen wurden.

Für die ganze Welt und insbesondere Deutschland könne es nur eine Konsequenz geben, so Kiews Bürgermeister. "Kein Cent darf mehr nach Russland gehen, das ist blutiges Geld, mit dem Menschen abgeschlachtet werden. Das Gas- und Ölembargo muss sofort kommen."


Die deutsche Politik fordert ebenso konsequente Maßnahmen:



Wie der Deutschlandfunk berichtet, kündigt Kanzler Scholz bereits neue Sanktionen gegen Russland an. Die Welt Zeitung berichtet, dass sogar das Eingreifen der Nato nun kein Tabu mehr sei, was einem Weltkrieg gleich käme.



Wir sehen also, die Konsequenzen die daraus folgen könnten verheerende Folgen nicht nur für Russland, sondern für die ganze Welt haben.

Wir sollten uns nun an dieser Stelle zwei Dinge in Erinnerung rufen. Erstens wissen wir, dass unzählige Kriege auf Lügen losgebrochen wurden und müssen daraus schlussfolgern, dass wir gut daran täten, uns mit voreiligen Schlüssen zurückzuhalten.





Besonders in Erinnerung bleibt die dreiste Brutkastenlüge, mit der die USA den Einmarsch in den Irak 1990 rechtfertigten (nachzulesen u.a. auch auf Wikipedia.de)




Wir wissen also, dass Medien und Regierende uns bewusst täuschen, um ihre Interessen durchzusetzen. Das war nicht nur in der Vergangenheit so, sondern auch Corona hat mit den Bildern von Bergamo eine Geschichte geliefert, von der zwei Jahre später nicht mehr viel Wahrheit übrig geblieben ist. Heute wissen wir, dass nicht alle Bilder aus Bergamo" echt waren und auch dank des Berichts des Bayerischen Rundfunks aus 2021, dass die Situation in Bergamo ähnlich wie in allen Jahren zuvor war, nur dass aufgrund der geänderten Bedingungen der Bestattungen es zu einem Stau bei den Leichnamen kam.




Zweitens ist aber auch bekannt, dass auch in den anderen vom Westen geführten Kriegen tausende an Zivilisten umkamen. Doch hier blieben oh Wunder die Rufe nach Sanktionen oder gar Eingreifen von anderen Parteien aus. Der ehemalige deutsche Politiker und aktuelle Autor und Kriegsberichterstatter Jürgen Todenhöfer schreibt unter anderem auf Twitter:



Und auch diese Frage darf man stellen:




Aber die USA finden sogar, dass die Tötung von mehr als einer halben Millionen Kinder im Irak gerechtfertigt war: (Video)




Was sagt Russland zum Fall Butscha?




Mit diesen Hintergründen sollten wir versuchen neutral an die Geschehnisse in Butscha heranzugehen. Denn bei genauerer Betrachtung fällt auf, es gibt doch erhebliche Zweifel an der offiziellen Erzählung der Geschichte. Lassen Sie uns die Geschehnisse rekonstruieren:


  • Das russische Militär verlässt Butscha am 30. März


  • Am 31. März verkündet der Bürgermeister der Kleinstadt sehr freudig, dass die Stadt wieder frei ist - von Massakern oder Leichen, die seit Wochen auf der Straße liegen fällt keine Silbe (Video)


  • Ab Samstag Abend (02.04.2022) tauchen dann die ersten Bilder aus Butscha mit den Leichen auf den Straßen auf

  • Viele der Toten tragen weiße Armbinden - ein Zeichen das man auf der Seite Russlands steht




Hier ist ein weitere Video, wo scheinbar ein Auto beschossen wurde mit Menschen, die auf der Flucht waren. Am Spiegel - ein weißes Band.


  • Am 2. April ist die ukrainische Polizei in Butscha eingerückt und hat in einem Video die Zerstörung dokumentiert. Hier sieht man keine Leichen auf den Straßen und diese werden auch von keinem der Zivilisten in den Interviews erwähnt. (Twitter)



"In der von den ukrainischen Streitkräften befreiten Stadt Bucha (…) haben Spezialkräfte mit einer Räumungsaktion begonnen. Die Stadt wird von Saboteuren und Komplizen der russischen Streitkräfte gesäubert."


  • Auch von dieser “Säuberungsaktion” existiert ein Video, wo ein Soldat seinen Kommandanten fragt, ob er auf alle schießen darf, die keine blauen Armbinden (blau = Erkennungszeichen pro Ukraine) tragen. Der Kommandeur erlaubt dies (Twitter)


  • In der Zeit zwischen dem 30. März und dem 2. April könnte ein Machtvakuum entstanden sein, sodass Menschen mit blauen sowie weißen Binden umhergelaufen sind

  • Nachdem diese Indizien auf den Tisch gelegt werden und vieles darauf hindeutet, dass die toten Zivilisten eventuell auch von ukrainischer Seite aus getötet worden sein könnten, tauchen Satellitenbilder aus die belegen sollen, dass die Leichen dort schon am 11. und 21. März gelegen haben sollen (Bericht der NY-Times)



All diese Abläufe werfen nun aber eine Menge neuer Fragen auf:


  1. Warum sehen die Leichen nach mehr als 14 Tagen immer noch so frisch aus (Außentemperatur in Butscha lag zwischen 10-15 Grad am Tage)


  1. Wieso wird das Massaker vor dem 3. April nirgendswo erwähnt, obwohl Satellitenbilder seit mehr als 2 Wochen vorliegen

  2. Der Bürgermeister der Stadt, der seit dem 31.3. die Stadt als befreit erklärt hat, jubelt dies in die Kamera und erwähnt kein Wort von den vielen Leichen auf der Straße und spricht 3 Tage später von Völkermord (Welt.de), obwohl die Leichen seit mehr als 2 Wochen auf den Straßen liegen sollen

Bei allem Respekt aber dies scheint wenig stimmig zu sein. Zudem tauchen auf Twitter nun Analysen der Satellitenaufnahmen auf, die zeigen sollen, dass die Aufnahmen mit den Leichen erst am 1. April gemacht wurden.



Sollte dies tatsächlich stimmen, dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass das Massaker durch die russischen Soldaten verübt wurde, die ja schon am 30. Butscha verlassen haben. Wir erinnern uns, dass der Bürgermeister von Butscha am 31.03. die Befreiung feierte ohne ein Wort über das Massaker zu verlieren (das vermutlich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht stattgefunden hatte).



Der größte Konflikt besteht unzweifelhaft darin, dass viele Menschen weiße Bänder trugen und auch bei vielen Toten russische Lebensmittelpakete gefunden wurden. Bekannt ist, dass die pro-russische Bevölkerung in der Ukraine, diese weißen Bänder trägt.



Es ist ist daher nicht ausgeschlossen und sollte auf alle Fälle untersucht werden, ob es nicht Ukrainische Truppen waren die auf diese grausame Weise Rache an der pro-russischen Bevölkerung nahm.





Seit dem 7. April tauchen Meldungen auf, dass der deutsche Bundesnachrichtendienst Gespräche aufgezeichnet hat, wonach sich russische Soldaten über Gräueltaten gegen Zivilisten unterhalten. Einige sollen den Toten von Butscha zugeordneten werden können - den Beweis dafür blieb der Artikel im Spiegel aber schuldig.




Am Ende muss immer wieder die Frage gestellt werden - wem nutzen diese Bilder? Und dies ist ziemlich einfach zu beantworten. Russland wird durch diese Aktion weiter isoliert und sanktioniert und der ukrainische Präsident Selenski setzt seine Kriegsreise fort und versucht mehr denn je die Nato in den Krieg einzubeziehen - mit nun noch besseren Argumenten. An einer Aufklärung des Massakers scheint man nicht interessiert zu sein - warum auch, wenn von vornherein klar ist, dass Russland der Schuldige ist. Eine Einberufung des UN-Sicherheitsrates zur Klärung der Geschehnisse auf Anfrage Russlands wurde von Seiten Großbritaniens abgelehnt.





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